Nomadi

nomadi.jpg 9 KBDie Spielidee von Nomadi beruht auf der des Vorgängerspiels Wabanti. Alle Mitspieler zusammen bilden eine Karawane, die gemeinsam durch die Wüste zieht. Das bedeutet, daß alle Spielsteine auf dem Spielbrett waagerecht oder senkrecht in Verbindung stehen müssen. Um die Karawane ins Ziel zu bringen, wird mit 6 Würfeln gespielt. Jeder Spieler bekommt ein geringes Startkapital, das sich im Verlauf des Spiels durch verschiedene Ereignisse erhöhen oder erniedrigen kann. So gilt es zum Beispiel, eine Schlucht zu überwinden. Der Erste, dem das gelingt, erhält 5 Wüstentaler, der letzte muß 5 Wüstentaler bezahlen. Die ersten 3 Spielsteine, die das Ziel erreichen, bringen ihren Besitzern ebenfalls Wüstentaler ein, danach ist das Spiel beendet. Hierbei muß noch angemerkt werden, daß jeder Spieler jede beliebige Farbe ziehen darf. Ein Spielstein bringt seinem Besitzer also möglicherweise auch Wüstentaler oder Verluste ein, wenn er gar nicht am Zug ist. Auch enthält das Spiel einige Auflockerungen, z. B. verborgene Wasserquellen und Wüstenkarten.

Nomadi
Verlag Blatz
Autor Reinhold Wittig
Spieler 2 bis 5
Alter ab 10 Jahren
Wertung
Doris Thönnissen zwei.gif 1 KB
Dirk Horster zwei.gif 1 KB
Uns konnte das Spiel aus verschiedenen Gründen nicht überzeugen:
- Die Spielanleitung ist verworren und unübersichtlich.
- Der Spielplan ist zwar zu Beginn sehr ansprechend, wirkt auf Dauer jedoch langweilig.
- Die Würfel (schwarze Punkte auf braunem Untergrund) sind schlecht zu erkennen.
- Der Spielverlauf ist sehr zäh und langatmig, die in der Spielregel angegebenen Aktionen erschienen uns wie gewollt, aber nicht gekonnt.
Das Spiel hält nicht, was die Spielidee verspricht, deshalb: 2 Würfelpunkte.

DORIS THÖNNISSEN


Ausgepackt!
Mister X e.V.