Die Spielidee von Nomadi beruht auf der des Vorgängerspiels Wabanti.
Alle Mitspieler zusammen bilden eine Karawane, die gemeinsam durch die Wüste zieht.
Das bedeutet, daß alle Spielsteine auf dem Spielbrett waagerecht oder senkrecht in Verbindung stehen müssen.
Um die Karawane ins Ziel zu bringen, wird mit 6 Würfeln gespielt.
Jeder Spieler bekommt ein geringes Startkapital, das sich im Verlauf des Spiels durch verschiedene Ereignisse erhöhen oder erniedrigen kann.
So gilt es zum Beispiel, eine Schlucht zu überwinden.
Der Erste, dem das gelingt, erhält 5 Wüstentaler, der letzte muß 5 Wüstentaler bezahlen.
Die ersten 3 Spielsteine, die das Ziel erreichen, bringen ihren Besitzern ebenfalls Wüstentaler ein, danach ist das Spiel beendet.
Hierbei muß noch angemerkt werden, daß jeder Spieler jede beliebige Farbe ziehen darf.
Ein Spielstein bringt seinem Besitzer also möglicherweise auch Wüstentaler oder Verluste ein, wenn er gar nicht am Zug ist.
Auch enthält das Spiel einige Auflockerungen, z. B. verborgene Wasserquellen und Wüstenkarten.
| Nomadi | |
|---|---|
| Verlag | Blatz |
| Autor | Reinhold Wittig |
| Spieler | 2 bis 5 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Doris Thönnissen | ![]() |
| Dirk Horster | ![]() |
DORIS THÖNNISSEN