Die weltberühmte Insel mit ihren monumentalen Steinfiguren gibt diesem Spiel den Namen.
So dreht sich hier auch alles um Steine und Statuen.
Ziel des Spieles ist es die eigene Figur möglichst schwer mit Steinen beladen und möglichst schnell ans Ziel zu bringen.
Der Spielplan stellt eine Rennstrecke dar, die auf Hin- und Rückweg zu durchlaufen ist.
Dabei werden die Spielfiguren mit Steinen gefüllt.
Sieger ist entweder derjenige, der als erster das Ziel erreicht, oder der dahinter folgende, je nach dem wer mehr Steine während des Rennens eingesammelt hat.
| Die Osterinsel | |
|---|---|
| Verlag | Blatz |
| Autor | Alex Randolph Leo Colovini |
| Spieler | 3 bis 4 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Franz Haegel | ![]() |
| Hanni Fell | ![]() |
| Norbert Fell | ![]() |
Grundsätzlich ist die Spielidee sehr reizvoll, sich nur dann eigene Vorteile verschaffen zu können, wenn man gleichzeitig auch die Mitspieler unterstützt. Jedoch fehlt diesem Spiel irgendwie der zündende Funke. Auch wenn das Abräumen der Felsbrocken, die Auswahl der Karten und die Beteiligung der Mitspieler am eigenen Zug einige taktische Varianten erlauben und das Spiel durch die Karten ein gewisses Zufallsmoment erfährt, kommt keine rechte Spannung auf. Erst am Ende des Spiels, wenn es darauf ankommt im richtigen Moment am richtigen Platz zu sein, und wenn dann die Steine aus der ersten und der zweiten Figur gezählt werden, wird es wirklich spannend.
Das Spielmaterial ist etwas ungewöhnlich, aber keineswegs völlig geschmacklos. Die Statuen aus Kunststoff erscheinen jedoch für einen längeren Gebrauch nicht gerade sehr stabil. Diebeiliegenden Steine bröckelten schon beim ersten Auspacken. Alles in allem ist die Osterinsel ein nicht ganz gewöhnliches Taktikspiel, aber sicher keines, das man immer und immerwieder spielen wird.
FRANZ HAEGEL