Wie der Name schon vermuten läßt,geht es bei diesem Spiel um Geld und darum, wie man möglichst viel davon verdient.
Doch wer hier an ein ödes Geldscheffel-Spiel denkt, hat sich gründlich geirrt.
Vielmehr ist raffiniertes Taktieren angesagt, denn jeder Spiele versucht, möglichst viele Deals (Geschäfte) zu machen, indem er die vorgegebenen Investoren zusammenbringt und die Gewinnanteile kassiert.
Da man nicht alle Investoren zur Verfügung hat, muß man mit seinen Mitspielern, die die fehlenden Investoren haben, verhandeln. Und hier beginnt das Spiel spannend zu werden, denn sobald eine Verhandlung zwischen zwei oder mehreren Spielern startet, können sich alle anderen Mitspieler mittels Einflußkarten in den Verlauf der Verhandlung einschalten. Und eh man sich versieht, geht es ziemlich turbulent zu. Fehlende Investoren werden billiger angeboten, andere wiederum werden von Mitspielern auf Reisen geschickt und dadurch aus dem Verkehr gezogen, oder aber der ärgste Widersacher reißt urplötzlich die Verhandlungen an sich.
| Kohle, Kies und Knete | |
|---|---|
| Verlag | Schmidt |
| Autor | Sid Sackson |
| Spieler | 3 bis 6 |
| Alter | ab 12 Jahren |
| Wertung | |
| Dirk Pawlowski | ![]() |
| Norbert Fell | ![]() |
Ein weiterer Pluspunkt dieses Spieles ist die außerordentlich gute Anleitung, die mit anschaulichen Beispielen kaum Fragen offen läßt. Deshalb kann man wohl ohne Übertreibung behaupten, daß Kohle, Kies und Knete ein Spiel ist, das kaum Langeweile aufkommen läßt und immer wieder Spaß macht. Aus diesem Grund verdient Kohle, Kies und Knete die Höchstbewertung.
DIRK PAWLOWSKI