Intrige

intrige.jpg 12 KB Bestechung, Korruption und Intrigen wohin man sieht - sowohl im Spiel als auch in der Wirklichkeit nicht Neues. Jeweils drei Spielzüge muß jeder Spieler in sechs Spielrunden machen. Dabei gilt es, möglichst geschickt seine eigenen Spielfiguren bei den Gegenspielern in die Häuser zu bringen, um dann von der Bank große Geldsummen zu kassieren.

Intrige
Verlag F.X.Schmid
Autor Stefan Dorra
Spieler 3 bis 5
Alter ab 12 Jahren
Wertung
Armin Romahn drei.gif 1 KB
Dieses Entsenden von Spielfiguren ist nun mit dem Bestechen der Mitspieler verbunden. Um nämlich gute, das heißt hochdotierte Plätze zu erhalten, muß man mit den Gegenspielern verhandeln. Dabei gilt der schöne Satz Nichts ist unmöglich. Wer die besten Vereinbarungen trifft, im richtigen Moment alle wieder bricht und die Partner wechselt, ist nach genau sechs Runden der lachende Sieger. Ob die Mitspieler dies alles so mitmachen, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Denn darin liegt sowohl der reiz als auch das Problem des Spiels. Wenn man die richtigen Mitspieler hat, denen das Verhandeln und Bestechen im Blut liegt, ist Intrige ein tolles Spiel. Andererseits kann es zu Streit und Ablehnung führen. Die Ausstattung ist ein wenig dürftig und die regel leicht verwirrend. Daher kann man Intrige nur für wirklichen Intriganten mit Basar-Mentalität empfehlen. Für die ist es genau das richtige Spiel.

ARMIN ROMAHN


Ausgepackt!
Mister X e.V.