Die Erbraffer

erbraff.jpg 18 KB Es geht mal wieder ums liebe Geld! Bis zu sechs gierige verwandte blicken auf ihren Familienstammbaum zurück, der sich über 6 generationen erstreckt. Beginnend im Jahr 1840 werden wertvolle Erbstücke und viel Geld über Generationen vererbt, bis schließlich die mitspielenden Erbraffer (hoffentlich) in ihren Besitz gelangen.

Zu Beginn im Jahr 1840 befinden sich die Erbstücke und das Geld bei 3 Familien. Abwechseln können nun drei Mitspieler das vermögen jeweils einer Familie auf die nächste Generation vererben. Diese Prozedur wiederholt sich sich bei jedem Generationswechsel. Ganz am Ende im Jahr 2000 stehen die Mitspieler, repräsentiert durch sechs Personen. Allerdings ist die Identität der Mitspieler geheim.

Die Erbraffer
Verlag Ravensburger
Autor Nik Sewell
Jeremy Shaw
Spieler 2 bis 6
Alter ab 12 Jahren
Wertung
Stefan Weltin vier.gif 1 KB
Hanni Fell vier.gif 1 KB
Interessant wird das Spiel aber erst dadurch, daß man durch geschicktes Ausspielen sogenannter einflußkarten das Vermögen der Vorfahren so verändern und umverteilen kann, daß man zum Schluß den größten Wert an Geld und Erbstücken auf sich vereinigen kann. Das Finanzamt schlägt zu, Neues Testament gefunden oder Bombe im Tresor sind nur eine kleine Auswahl der Schicksalsschläge, welche die erbraffer so ereilen können.

Man braucht natürlich etwas Glück, aber durch geschicktes und vor allem rechtzeitiges Ausspielen der richtigen Karte kann der gierige Erbraffer den nötigen einfluß auf den Weg des Geldes nehmen. Schafft man es dann auch noch, die lieben Verwandten bis zum Schluß über die eigene Identität im Unklaren zu lassen, hat man gute Chancen auf den Sieg. Die Erbraffer ist ein schönes Gesellschaftsspiel, das diesen Namen auch verdient.

STEFAN WELTIN


Ausgepackt!
Mister X e.V. Verein für Gesellschaftsspiele
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