Basta!

Ein altes, aber deshalb noch lange nicht schlechtes Spielprinzip wird hier von Schmid neu belebt. Die Spieler müssen Karten auf einen Stapel offen ablegen, ohne die magische Grenze von 50 Punkten zu überschreiten. Dabei geben eine Reihe von Aktionskarten die Möglichkeit, sich um das letztlich Unvermeidbare so lange wie möglich zu drücken.

Basta!
Verlag F.X.Schmid
Spieler 2 bis 6
Alter ab 9 Jahren
Wertung
Franz Haegel vier.gif 1 KB
Jeder Spieler erhält zu Beginn 5 Karten, die er immer wieder vom verdeckten Reservestapel ergänzen muß. Neben Karten von werten mit 1 bis 9 können solche mit dem Wert 0, dem Wert -5, für einen Richtungswechsel und für den Kartentausch mit einem beliebigen Mitspieler gelegt werden. Weiterhin kann eine Sonderkarte gespielt werden, die offen vor einem Mitspieler abgelegt wird und diesen, wenn er an der Reihe kommt, zwingt, zwei Karten zusammen abzulegen. Schließlich ist da noch die Basta-Karte mit 50 Punkten, die nur zu Beginn, aber auch in Abwandlung der strikten 50-Punkte-Regel ohne Schaden auf einen 50-Punkte-Stapel gelegt weren darf. Dies ermöglicht eine Reihe von Variationen und Überraschungsmomenten. Man freue sich nicht zu früh über gute Karten. Ein aufgezwungener Tausch kann den Traum schnell zerplatzen lassen. Also, Poker-Face aufsetzen! Beim Richtungswechsel des Vordermanns kann eine Erhöhung an die 50-Punkte-Grenze heran schnell zum Selbstschuß werden, was sicher alle anderen sehr erheitert. Denn dann heißt es, den fälligen Strafchip selbst einsammeln. Auch die Karte mit -5 Punkten hat ihre Tücken. Da man ja im Leben bekanntlich nichts geschenkt bekommt, muß man leider noch die oberste Karte des verdeckten Stapels dazulegen. Also, Risiko! So treibt sich mancher in die Pleite.

Das Spiel kann man auch zu zweit spielen, aber sicher gilt: Je mehr Mitspieler teilnehmen, desto besser. Letztlich also ein Spiel, das man ganz gut mal bei Festen oder Partys spielen kann. Sicherlich müß man dieses Spiel nicht unbedingt haben, letztlich tun es bei ein bißchen Fantasie auch ein paar übliche Spielkarten. Dennoch ist derjenige, der dieses Spiel kauft, ganz sicher nicht angeschmiert. Ein paar amü,sante Stündchen lassen sich damit sehr wohl verbringen.

FRANZ HAEGEL


Ausgepackt!
Mister X e.V.