Der Rattenfänger von Hameln - wer kennt nicht dieses Märchen der Gebrüder Grimm? - Ein gar wunderlicher Mann befreite die Stadt Hameln von einer Rattenplage.
Doch die Bürger prellten den Rattenfänger um seinen verdienten Lohn.
Der Mann kehrte in die Stadt zurück und zog erneut pfeifend durch die Gassen.
Dieses Mal kamen aber nicht die Ratten angelaufen, sondern die Kinder.
Unbemerkt marschierte der Rattenfänger mit seiner Schar durchs stadttor und ward nie mehr gesehen.
Hier fängt das Spiel an: Mutige Kinder, die Mitspieler, die dem Rattenfänger entkommen sind, wollen die entführten, die sich in einem Höhlenlabyrinth nahe der Stadt befinden, befreien. Gelingt ihnen das, haben alle Spieler gewonnen. Werden aber Kinder in der Höhle vergessen, muß eine neue Befreiungsaktion gestartet werden. Jeder Spieler würfelt - wenn er an der Reihe ist - und zieht dann entsprechend der Würfelzahl mit einer beliebigen der vier Spielfiguren ausgehend vom Höhleneingang durch das Höhlensystem. Wenn die letzte Spielfigur den Ausgang erreicht hat, müssen alle Kinder befreit sein.
| Der Rattenfänger von Hameln | |
|---|---|
| Verlag | Herder |
| Autor | Alex Randolph |
| Spieler | 2 bis 6 |
| Alter | ab 5 Jahren |
| Wertung | |
| Heinrich Schidelko | ![]() |
Die schöne und ansprechende Aufmachung, sowohl von der Verpackung als auch vom Spielbrett hält, was sie verspricht, ein einfaches aber abwechslungsreiches Würfelspiel. Obwohl es ein Kinderspiel ist, wird es auch für den erwachsenen nicht langweilig. Für Eltern mit Kindern ab fünf Jahre auf jeden Fall eine überaus lohnende Freizeitunterhaltung, bei der endlich mal nicht der Einzelkämpfer gewinnt, sondern der Gemeinschaftsgeist.
HEINRICH SCHIDELKO