Wer kennt ihn nicht, den flinken Dieb, der blitzschnell zupackt, alle modernen Sicherungen ausschaltet und mit der Beute entkommt?
Wer kennt sie nicht, die eifrigen Wächter, die jeden noch so geschickten Langfinger einfangen und das wertvolle Diebesgut retten?
Wer kennt es nicht, das gute alte Scotland Yard, wo Detektive den armen Mister X gemeinsam quer durch London jagen?
Lange Vorrede, kurzer Sinn: Jeder der Galerie der Diebe spielt, fühlt sich doch stark an Scotland Yard erinnert. Hier wie da geht es darum, dass mehrere Spieler versuchen müssen, einen Mitspieler, der seinen Weg über das Spielbrett für sich notiert, einzufangen. Bei Galerie der diebe versucht der Dieb, mindestens drei Kunstgegenstände aus einer Galerie zu stehlen, in der es von Wächtern nur so wimmelt und die zum Überfluss noch durch automatische Überwachungsanlagen gesichert ist. Dazu darf der Dieb auf seinem geheimen Plan bis zu drei Felder weit gehen, Kameras ausschalten und Bewegungsmelder stören. Nur eines darf er nicht: seine Gegenspieler anlügen. Die Wächter sind da schon etwas mehr von ihrem Würfelglück abhängig. Ein Zahlenwürfel bestimmt ihre Zugweite, und ein Symbolwürfel zeigt an, ob sie einen Blick mit der Kamera oder mit ihren Augen tun dürfen. Ist der Dieb entdeckt, heißt es für ihn schnellstens fliehen, aber auch da versperrt die Technik ihm manchmal den weg, denn nicht alle Fluchtfenster sind für ihn zu knacken. Üblicherweise wird das Spiel in mehreren Runden gespielt, damit jeder Mitspieler einmal die Rolle des Diebes spielen kann und am Ende der Dieb gewonnen hat, dem es gelungen ist, die meisten Kunstwerke aus der Galerie zu stehlen.
| Galerie der Diebe | |
|---|---|
| Verlag | Parker |
| Spieler | 2 bis 7 |
| Alter | ab 10 Jahren |
| Wertung | |
| Armin Romahn | ![]() |
Wenn auch die Grundidee schon vorhanden war und die Ausführung kleine Mängel aufweist, so ist Galerie der Diebe doch ein lohnendes Spiel, sofern ..., ja, sofern man nicht schon ein sehr ähnliches zu Hause hat...
ARMIN ROMAHN